Sie haben sich entschlossen, eine Laserakupunkturbehandlung am Ohr bei sich durchführen zu lassen. Diese Behandlung kann Sie z. B. bei einer anstehenden Gewichtsreduktion oder bei einer Tabakentwöhnungstherapie unterstützen. Auch weitere Erkrankungen können durch die Laserakupunktur positiv beeinflusst werden.

Wirkungsweise

Durch den Laserstrahl wird eine Strahlung freigesetzt, d.h. es entsteht ein neues Teilchen mit einer anregenden Energie. Diese Energie wirkt auf biologische Systeme. Aber keine Angst! Auch bei einer ganz normalen Zellteilung wird eine elektromagnetische Strahlung freigesetzt, die als Informationsträger dient. Die Laserstrahlung führt zu einer Biostimulation, die ihrerseits zu einer Anregung des Immunsystems, einer besseren Heilung von Wunden und Wirkung bei der Verabreichung auf Akupunkturpunkte zeigt.

Die Ohrakupunktur ist eine Sonderform der Körperakupunktur. Das äußere Ohr erinnert an einen auf dem Kopf stehenden Embryo. Dieses Mikrosystem symbolisiert den Körper. Die Punkte an der Ohrmuschel sind dann empfindlich, wenn eine Störung in dem jeweiligen Körperbereich vorliegt. Bereits in der Antike wurde diese Form der Akupunktur eingesetzt.

Warum die Kombination aus Laser-und Ohrakupunktur?

Ich verwende zur Akupunktur ein Punktsuchgerät mit einem integrierten Softlaser. Da nicht jeder Mensch gleich ist, sind auch unterschiedliche Punkte am Ohr aktiv. Diese lassen sich mit dem Suchgerät finden und mit dem Laserstrahl dann gezielt anregen. So erhält jeder Patient seine individuelle Behandlung. Zusätzlich entfällt das manchmal doch schmerzhafte „ Nadeln“ am Ohr mit der Infektions-und Blutungsgefahr.

Nebenwirkungen

Was sind die Nebenwirkungen einer Laserbehandlung? Die schmerzfreie Behandlung sollte nicht bei schwangeren Patientinnen oder bei Patienten mit Herzschrittmachern durchgeführt werden. Zum Schutz der Augen tragen Patient und Therapeut eine spezielle Brille während der Behandlung. Es kann ein Wärmegefühl am Ohr auftreten. Ich führe die Behandlung im Liegen durch, da es kurzzeitig zu einem Blutdruckabfall kommen kann. Nach der Behandlung kann es zu einer Erstverschlimmerung und zu einem vermehrten Wasserlassen kommen. Alle diese Beeinträchtigungen sind nur vorübergehend und voll rückbildungsfähig.